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IT-News und Hintergrundartikel für IT-Manager
Aktualisiert: vor 6 Tage 17 Stunden

SAP warnt vor Sicherheitslücken

Mi, 04/07/2021 - 10:31
SAP weist darauf hin, dass Hacker alte Schwachstellen für Unternehmensanwendungen in weniger als 72 Stunden als Waffe einsetzen.

Microsoft rollt seine OpenJDK-Preview-Version aus

Mi, 04/07/2021 - 07:46
Microsoft stellt seine OpenJDK (Java Development Kit)-Version für Kunden unter Windows, macOS und Linux zur Verfügung.

Karriere in der IT-Branche: E-Commerce ein großer Markt

Di, 04/06/2021 - 17:27
Der Fachkräftemangel hat die IT-Branche wirklich schon seit Jahren im Griff. Ende 2020 waren rund 86.000 Stellen für IT-Fachkräfte noch frei. Zwar war die Zahl im Vergleich zum Vorjahreswert leicht rückläufig, dennoch ist sie beachtlich hoch. Dabei sind die Aussichten auf eine erfolgreiche Karriere besser denn je und in Zukunft wird sich dieser Trend wohl noch so weiterentwickeln. Besonders E-Commerce-Unternehmen sind ein ausgezeichneter Stellenmarkt für IT-Spezialisten und -Spezialistinnen, denn gekauft wird immer und online immer mehr. Doch welche Aufgaben können IT-Fachkräfte erwarten und welchen Platz können sie im Unternehmen einnehmen?   Fachkräftemangel in Deutschland Wie bereits erwähnt, ist der Fachkräftemangel in Deutschland auf hohem Niveau. Selbst wenn die Zahlen zumindest für das Jahr 2020 leicht rückläufig waren, mit 86.000 offenen Stellen für IT-Kräfte, sind sie dennoch nicht zu unterschätzen. Die Folge ist nämlich vor allem, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zwar Stellen besetzen unter einer großen Arbeitslast leiden. Dadurch sind viele der entsprechenden Personen mitunter stark von Burnout betroffen. Eine Besserung ist jedoch nicht in Sicht. Zumindest gehen viele Unternehmen davon aus, dass sich der Fachkräftemangel in der Branche in den kommenden Jahren sogar noch weiter verschärfen wird. Das trifft auf rund 60 Prozent der Betriebe zu, die im Rahmen einer Bitcom-Studie befragt wurden. Einer der Gründe dabei ist möglicherweise die Corona-Pandemie.   Wo mangelt es konkret? IT-Experten und -Expertinnen werden an vielerlei Stellen benötigt. Man spricht zwar immer wieder von IT-Branche allerdings ist damit meist die Gesamtheit der IT-Berufe gemeint, die sich auf eine ganze Bandbreite an Branchen verteilt. Unternehmen sind vor allem auf der Suche nach Software-Entwicklern. Die Betriebe möchten die Digitalisierung intern vorantreiben und dabei nicht unbedingt auf externe Hilfen angewiesen sein. Daneben fehlt Personal in der IT-Administration, -Sicherheit oder dem Projektmanagement. Zudem werden Skills verlangt, wie beispielsweise Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, analytisches Denken und Kommunikationskompetenz. Ein zukunftsweisender Arbeitsplatz für Fachkräfte in der IT ist jedoch auch die E-Commerce-Branche. Online-Shops werden immer beliebter, deshalb wird Fachpersonal in diesem Bereich immer wichtiger.   E-Commerce-Branche aus Wachstumskurs Die Vorteile eines Online-Geschäfts im Vergleich zum Laden an der Ecke, der seine Waren exklusiv dort verkauft, liegen auf der Hand: Ein breites, wenn nicht sogar globales, Publikum wird angesprochen. Ein größeres Publikum bedeutet folglich mehr potenzielle Kundinnen und Kunden und in der Folge mehr Geld für das Unternehmen. Die können ihre Kundschaft über das Internet gezielter ansprechen, was ebenfalls einen Vorteil gegenüber dem stationären Einzelhandel darstellt. Mittlerweile gibt es jedoch viel mehr als nur den Versandriesen Amazon oder das Aktionsportal eBay. Viele andere Anbieter sind ins E-Commerce Geschäft eingestiegen und bringen mehr Varianz ins Spiel. Bestes Beispiel ist der Anbieter Sparheld, der keine eigenen Produkte verkauft, sondern Gutscheine und Rabatte für diverse Online-Shops anbietet. Schon seit 2009 existiert das Unternehmen und ist mit Vertretungen in sechs Ländern der EU konstant auf Wachstumskurs. Auch kleinere, lokale Unternehmen haben mittlerweile eine eigene Präsenz im Internet aufgebaut. Durch die Corona-Pandemie sahen sie sich mitunter dazu gezwungen, um ihr Einkommen weiterhin sichern zu können. Wer E-Commerce betreiben will, und zwar professionell und erfolgreich, muss mit einem hohen Aufwand rechnen. Denn es geht nicht nur um das reine Verkaufen von Produkten, sondern um einen gepflegten Auftritt im Netz. An dieser Stelle kommen die IT-Fachkräfte ins Spiel.   Aufgaben für IT-Spezialisten in der E-Commerce-Branche Gerade am Anfang eines neuen Online-Shops gibt es einige große Aufgaben, die von IT-Fachkräften übernommen werden sollten. Über allem steht dabei nämlich die Konzeption des Shops mit einer übersichtlichen und leicht zu bedienenden Benutzeroberfläche. Dazu gehört auch das Anlegen von entsprechenden Datenbanken oder speziellen Features, die auf der Seite enthalten sein sollen, um sich von anderen Shops abzuheben und das Kaufverhalten der Seitenbesucherinnen und -Besucher anzuregen. Die Übersichtlichkeit dabei ist jedoch nur ein Aspekt für einen funktionierenden Online-Shop mit einer hohen Konversionsrate. Auch die Seitenarchitektur spielt hier mit rein. IT-Spezialistinnen und -Spezialisten müssen dafür sorgen, dass die Produkte schnell gefunden werden können. Beispielsweise über die Suchfunktion oder über eine solide Kategorisierung der Produkte auf der Seite. Egal ob sich die Fachkräfte im in einer Abteilung des Unternehmens befinden oder extern engagiert werden. Es muss ein ständiger Austausch zwischen den verschiedenen Abteilungen eines E-Commerce-Unternehmens stattfinden. Man ist quasi die Schnittstelle für alle Abteilungen, da man dafür verantwortlich ist, alle Wünsche zu berücksichtigen und diese dann auf der Webseite unterzubringen. Gleichzeitig kann das eine Gratwanderung zwischen den Wünschen und der Usability der Seite sein. Hier sind deshalb gute Kommunikationsskills und eine gewisse Teamfähigkeit bei den IT-Fachkräften von Nöten. Die IT-Sicherheit ist hier ebenfalls ein großes Thema, denn nicht nur soll die Webseite verwaltet werden, sondern auch gegen Angriffe von außen abgesichert sein. Grundsätzlich sind Datensicherheit und Datenschutz ebenfalls wichtige Themen im E-Commerce.   Eigener Shop? Nicht selten kommt es vor, dass IT-Expertinnen und -Experten deshalb kurzerhand selbst einen Shop gründen. Sie bringen im Prinzip alle Basics mit, um das Projekt zum Laufen zu bringen. Allerdings sind hier zudem kaufmännische Skills gefordert sowie Unternehmergeist. Dann kann auch der eigene Shop zum Erfolg werden.  

Google migriert zu SAP

Di, 04/06/2021 - 14:04
Der Google-Mutterkonzern Alphabet verlagert sein internes Finanzgeschäft von Oracle hin zu SAP-Software und folgt damit einem ähnlichen Schritt von Amazon. Beide Hyperscaler sehen Oracle offenkundig immer mehr als Wettbewerber.

LG gibt Smartphones auf

Di, 04/06/2021 - 09:33
LG Electronics kündigte an, seinen schon seit Jahren defizitären Smartphone-Verkauf im Sommer endgültig einzustellen.

Amazon heuert Twittertrolle an

Do, 04/01/2021 - 15:16
Amazon beschäftigt verdeckt Trolle, die auf Twitter das Unternehmen gegen Kritik an den Arbeitsbedingungen in den Lagerhäusern verteidigen.

Hacker tarnen sich als Sicherheitsfirma

Do, 04/01/2021 - 14:27
Eine nordkoreanische Hackergruppe tarnt sich als eine gefälschte Sicherheitsfirma und sucht den Kontakt zu etablierten Security-Forschern, um in angeblichen gemeinsamen Projekten deren Wissen abzugreifen.

World Backup Day: Datensicherung ist unverzichtbar

Mi, 03/31/2021 - 14:53
Im Zeitalter der Ransomware ist Backup wichtiger denn je. Zum World Backup Day hier einige Tipps.

Kaspersky warnt vor Doxing

Mi, 03/31/2021 - 13:53
Kaspersky warnt vor Corporate Doxing oder Business Email Compromise, bei dem Methoden des bislang eher aus dem privaten Bereich bekannten Doxing im Kontext gezielter Angriffe genutzt werden.

AlmaLinux geht an den Start

Mi, 03/31/2021 - 08:39
AlmaLinux, ein inoffizieller Nachfolger von CentOS Linux, ist ab sofort als kostenfreie Linux-Distribution verfügbar.

Microsoft Project Reunion erreicht Meilenstein

Di, 03/30/2021 - 08:22
Microsoft macht langsame, aber stetige Fortschritte mit dem Project Reunion, das die Kluft zwischen Win32 und Universal Windows Platform (UWP) überbrücken soll. Die Beta-Version .5 ist nun verfügbar.

Die Festung Apple ist nicht mehr sicher genug

Mo, 03/29/2021 - 14:48
Die Bedrohungen gegen Apple-Geräte nehmen immer mehr zu, berichtet Marcin Klecyznski, CEO und Mitgründer von Malwarebytes, in einem Gastbeitrag.

Neue Updates und Bugfixes für Windows 10 angekündigt

Mo, 03/29/2021 - 08:07
Microsoft hat ein Preview-Update für die Windows 10-Versionen 20H2 und 1909, einen Fix für den Drucker-Bug in 21H1 und ein Update für das Windows Feature Experience Pack veröffentlicht.

Hardwareunabhängige HCI-Lösungen helfen Kosten sparen

Fr, 03/26/2021 - 17:43
Hybride Multiclouds entwickeln sich zum neuen Standard für die IT-Infrastruktur von Unternehmen. Doch welches ist die richtige Architektur für den On-Prem-Anteil? Und wie modernisiert man die bestehende Infrastruktur möglichst kostengünstig, um sie für die neue IT-Welt fit zu machen?

F. X. MEILLER realisiert digitale Auftragsakte mit dataglobal

Fr, 03/26/2021 - 13:10
X. MEILLER setzt auf dataglobal CS bei der Optimierung und der Digitalisierung seiner Geschäftsprozesse, über die digitale Auftragsakte und darüber hinaus. Der Weltmarktführer bei Kippaufbauten und Kippanhängern, F. X. MEILLER setzt auf die Software dataglobal CS bei der Optimierung und der Digitalisierung seiner Geschäftsprozesse, über die digitale Auftragsakte und darüber hinaus. Mit innovativen Lösungsansätzen konsolidiert der Heilbronner Softwarespezialist dataglobal nicht nur die bestehende Infrastruktur, sondern macht MEILLER mit der dataglobal CS fit für die digitalen Anforderungen von morgen. dataglobal CS In einer von Disruption und Digitalisierung durcheinandergeschüttelten Zeit unterstützt die Software dataglobal CS ihre Anwender auf dem Weg zum digitalen Unternehmen. dataglobal CS ist die führende intelligente Software für digitale Transformation – mobil, einfach und sicher. Mit den von der Software bereit gestellten Content Services realisieren die Kunden ganzheitliche Digitalisierungsstrategien, unternehmensweite revisionssichere Archivierung und modernes Arbeiten. Mit der dataglobal-Methode werden Kunden Schritt für Schritt auf dem Weg ihrer unternehmerischen Erfolgsgeschichte begleitet, sei es bei Fragen wie Archivierung, Compliance, SAP, elektronische Akten, Dokumentmanagement, Datenkontrolle mit KI und noch viel mehr. Kundenprofil Das Münchner Unternehmen Franz Xaver Meiller Fahrzeug- und Maschienenfabrik – GmbH & Co. KG hat sich von einer Schmiede hin zur global agierenden MEILLER Gruppe entwickelt. Als Global Player schreibt das Familienunternehmen MEILLER seit dem Jahr, 1850 Erfolgsgeschichte. Durch kontinuierliches Wachstum geprägt, baute MEILLER sein Leistungsspektrum und seine Expertise stetig aus. Inzwischen entwickelte sich das Unternehmen als Systemlieferant zum Marktführer in den Branchen Bauwirtschaft, Entsorgungswirtschaft und Nutzfahrzeugindustrie. Die enge Zusammenarbeit zwischen MEILLER und allen wichtigen Fahrzeugherstellern stellt das optimale Zusammenspiel zwischen Fahrzeugchassis und Aufbau sicher. Möglich wird dies durch modernste Datentransfers in Technik und Logistik, die kurze Reaktionszeiten im Austausch mit den LKW-Herstellern ermöglichen. Die Aufgabenstellungen Optimierung und Digitalisierung der Geschäftsprozesse in der Auftragsbearbeitung Entlastung der Infrastruktur und Kostenreduzierung Konsolidierung der bestehenden Insellösungen für E-Mail- und SAP-Archivierung Rechtssichere Archivierung Die Lösungen Digitalisierung und Prozessoptimierung durch digitale Auftragsakte für das Auftragsdatenmanagement Einführung einer zentralen Lösung für alle Archivierungsbelange mit dataglobal Content Services Gemeinsame Darstellung von SAP- und NON-SAP-Dokumenten in Form von Dossiers im dataglobal Digital Workplace Compliance-gerechte Migration der archivierten Altdaten Nur der Anfang: Konsolidierungsprojekt für die Archivlösungen Ende 2015 stand die IT-Abteilung der MEILLER-Gruppe vor der Frage, wie der zur Neige gehende Speicherplatz für die im Bereich E-Mail und SAP eingesetzten Archivierungssysteme effizient erweitert werden könnte. Bei der Analyse der Gesamtsituation wurde deutlich, dass die Konsolidierung der Storage-Systeme offenkundig nur einen Teilaspekt der eigentlichen Problemstellung darstellte. Es herrschte in den Fachabteilungen eine hohe Unzufriedenheit mit dem Funktionsumfang der bis dato eingesetzten Lösungen für E-Mail- und SAP-Archivierung. Neben fehlenden Features wurden hohe Betriebskosten sowie die damit verbundenen Wartungsaufwände für zwei voneinander losgelöste Archivsysteme kritisiert. Vor diesem Hintergrund schlugen die Berater von dataglobal vor, eine unternehmensübergreifende, wirtschaftlich attraktive und zukunftsorientierte Gesamtlösung einzuführen. Diese soll neben einer modernen Archivlösung auch den steigenden Anforderungen im Zuge der digitalen Transformation, z. B. der digitalen Auftragsakte, gerecht wird. Zusammen mit dem Partner DELL, einem langjährigen Partner von dataglobal im Infrastrukturbereich, wurde eine auf MEILLER maßgeschneiderte Lösung umgesetzt. „Die ursprünglich unter rein Compliance- und Infrastruktur-Gesichtspunkten geplante unternehmensweite Archivierung ist mittlerweile ein wesentliches Fundament für die Optimierung und die Digitalisierung der MEILLER Geschäftsprozesse.“ – Richard  Lind, IT, F.X. MEILLER

AWS und Red Hat starten ROSA

Fr, 03/26/2021 - 09:09
Amazon Web Services (AWS) und Red Hat bringen den Red Hat OpenShift Service on AWS (ROSA) heraus. Der neue Managed Service erleichtert den Aufbau, die Skalierung und die Verwaltung von Red Hat OpenShift Kubernetes-Clustern auf AWS.

Künstliche Intelligenz: Wann gelingt der Durchbruch?

Do, 03/25/2021 - 19:19
Industrie 4.0 und Digitalisierung – Schlagwörter, die heute immer häufiger benutzt werden. KI ist für viele Verbraucher immer noch ein besonderes Thema, das stark von Hollywood Blockbustern geprägt wird. In der Praxis hat künstliche Intelligenz den Alltag vieler Menschen schon lange erreicht. Unterschätzt wird deren Einsatz unter anderem im Bereich von Sprach- und Texterkennung. KI dringt noch in ganz andere Bereiche vor. Robo Advisor Systeme sind ein Bereich, in dem Algorithmen eine Rolle spielen. Hier geht es um Kapitalanlagen. Der klare Vorteil: KI wird nicht von Emotionen getrieben, sondern nur von harten Fakten. Wo findet aktuell die meiste Entwicklungsarbeit zu künstlicher Intelligenz statt. Abbildung 1: Künstliche Intelligenz wird immer wichtiger und bietet einen absoluten Wachstumsmarkt. Bildquelle: @ Possessed Photography / Unsplash.com   KI: Ein weltweiter Wachstumsmarkt Was ist mit künstlicher Intelligenz alles möglich? Eine Frage, die Experten ganz unterschiedlich beantworten. Mit der immer größer werdenden Bedeutung von Big Data und Digitalisierung wächst auch das Potenzial von KI. Bevor sich künstliche Intelligenz voll ausnutzen lässt, braucht es noch eine ganze Reihe an Entwicklung. In der Praxis sind es vor allem zwei Länder, in denen der Takt für die Entwicklung von KI vorgegeben wird – den USA und China. Beide sind mittlerweile absolute Spitzenreiter, wenn es um künstliche Intelligenz geht. Dass die USA mit Konzernen wie: Alphabet Facebook Microsoft oder Intel AMD die Nase vorn haben, liegt auf der Hand. Allerdings gelingt es China zunehmend, die Lücke zu schließen. Wie stark der Wettstreit ausgeprägt ist, lässt sich an den Milliarden an US-Dollar abschätzen, welche laut eines Strategiepapiers in diesen Markt fließen. In der Praxis gehen die Führungsnationen allerdings recht unterschiedliche Wege, wenn es um den Führungsanspruch beim Thema künstliche Intelligenz geht. In den USA gibt die politische Führung einen gewissen Frame vor – setzt aber sehr stark auf private Initiativen. Besonders stark sind an dieser Stelle in den USA die Konzerne Google (Alphabet) und Facebook präsent. Im Hinblick auf den Gesundheitssektor bringt sich gerade Amazon bei künstlicher Intelligenz in Stellung. Europa hinkt beim Thema KI immer noch hinterher. Zumindest erkennen die Verantwortlichen in Brüssel deren wachsende Bedeutung. Mittlerweile werden die Bereiche Forschung und Entwicklung großzügiger gefördert. Die EU greift zu Förderungen in Höhe von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Gegenüber den Summen, die in den USA oder China in dieses Segment fließen, immer noch Peanuts. Die Planungen sehen allerdings so aus, dass auf absehbare Zeit die Förderungen weiter steigen. Es sind Summen von 20 Milliarden Euro als Ziel für das Investment in KI im Gespräch. Damit will Europa den Anschluss an die USA und China schaffen. Ob sich dieses Ziel am Ende erreichen lässt, wird sich zeigen. Kein Mitspieler wird sich an dieser Stelle einfach hinsetzen und einfach die Hände in den Schoß legen. KI: Warum das Thema Anleger interessiert Künstliche Intelligenz – in erster Linie interessieren sich Nerds dafür. Diese verbreitete Ansicht zieht schnell Fehlinterpretationen nach sich. Hinter KI stehen Unternehmen und Tech-Konzerne, die an den Börsen zu den Top Playern unter den High-Tech-Riesen gehören. Aus diesem Grund ist künstliche Intelligenz auch für Anleger interessant. Beispiel: Der Hersteller von Grafik-Prozessoren Nvidia hat in den letzten 5 Jahren einen Kurszuwachs von gut 29 Euro auf knapp 450 Euro erreicht. Allein dieses Beispiel reicht, um die Qualität zu unterstreichen, welche KI im Anlageportfolio haben kann. Ob sich an dieser Stelle die Wertpapiere eher für eine Wachstumsstrategie oder einen dividendenorientierten Ansatz eignen, hängt von der Einstellung als Anleger und dem Wertpapier ab. Jeder Tech-Wert, welcher keine Dividende zahlt, ist natürlich nur für wachstumsorientierte Anleger geeignet ist. Wie können wir von KI profitieren? KI hat ganz unterschiedliche Anwendungsgebiete. In der Praxis wird zwischen den sogenannten schwachen und den starken KI Anwendungen unterschieden. Schwache Anwendungen von künstlicher Intelligenz sind unter anderem: Text- und Bilderkennungen Spracherkennung automatisierte Übersetzung Ansteuern von Werbung. Bereiche, in denen KI eher im Hintergrund arbeitet. Viele Nutzer bemerken hier nicht einmal, dass künstliche Intelligenz eine Rolle spielt. Starke KI Anwendungen gehen in ihrer Tragweite sehr viel weiter. Was fällt alles in diesen Bereich? Generell geht es unter anderem um: autonome Steuerung Auflösen komplexer Sachverhalte Wie kann ein Beispiel aussehen? Bei der autonomen Steuerung geht es natürlich um selbständiges Fahren. KI ist hier unter anderem im Einsatz, um in Gefahrensituationen die richtige Entscheidung zu treffen. In Zukunft kann KI auch im Anlagebereich sehr stark an Bedeutung gewinn. Als Stichwort stehen hier Robo Advisor Systeme im Raum. Dabei handelt es sich um Algorithmen, welche Marktsituationen analysieren und hieraus eine Anlageentscheidung treffen. Mittlerweile kommen solche Robo Advisor Systeme nicht nur für institutionelle Anleger in Frage. Viele Retail Broker setzen Algorithmen im Produktsegment für Privatanleger ein. Die Tragweite der Entscheidungen, welche die Systeme treffen, ist recht unterschiedlich. Im Retail Segment sind den Robo Advisor Systemen meist nur recht einfache Anlageentscheidungen zugänglich. Für die Zukunft ist damit zu rechnen, dass Robo Advisor auch unter komplexen Rahmenbedingungen zum Einsatz kommen. Abbildung 2: Künstliche Intelligenz bietet bereits heute viele Anwendungsmöglichkeiten. Das Feld dürfte sich in Zukunft noch einmal deutlich erweitern. Bildquelle: @ Alex Knight / Unsplash.com   Fazit: KI wird in Zukunft noch wichtiger Künstliche Intelligenz spielt in Hollywood bereits schon länger eine Rolle. Mittlerweile ist aus der Fiktion, die in vielen Filmen steckt, inzwischen Realität geworden. Bisher sind dystopische Visionen nicht real geworden. In der Praxis sind vor allem die USA und China federführend, wenn es um die Entwicklung der künstlichen Intelligenz geht. Konzerne wie Google oder Facebook treiben den Trend immer weiter voran. KI wird auch in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Davon ist angesichts der laufenden Entwicklung in jedem Fall auszugehen. Besonders umfassend dürfte an dieser Stelle jener Einfluss werden, den starke KI Anwendungen haben. Robo Advisor oder autonomes Fahren sind bereits heute Anwendungsbereiche, die zunehmend realer werden – und in den Alltag eindringen.  

USB statt kabellos – die Vorteile der universellen Anschlüsse

Do, 03/25/2021 - 17:06
Als Universallösung für so gut wie alle technischen Geräte sind USB-Anschlüsse längst zum Standard geworden. Seit ihrer Einführung im Jahre 1996 dienen sie als Schnittstelle für Ladekabel und Datenverbindungen gleichermaßen. Vom Smartphone über Computer bis hin zu Kopfhörern kommt kaum ein modernes Gerät ohne einen USB-Port aus. Dabei gibt es sowohl USB-Lösungen mit oder ohne Kabelverbindung. Welche Vorteile für die einzelnen Anschlussmöglichkeiten sprechen, verrät der nachstehende Beitrag. Abbildung 1: Kabelgebundene USB-Lösungen können durchaus ihre Vorteile mitbringen – doch worin liegen diese und was ist dabei zu beachten? Bildquelle: @ Franck / Unsplash.com   USB: Vielseitigkeitsweltmeister Traditioneller Weise werden USB-Anschlüsse als Datenverbindungen genutzt. Vor allem die Verbindung zwischen PCs und zusätzlicher Hardware, wie Druckern oder Tastaturen, funktioniert mit dem USB-Kabel hervorragend. Doch es gibt noch weitaus mehr Geräte, in denen mittlerweile serienmäßig mindestens ein USB-Port vorhanden ist. Insgesamt ist ein entsprechender Anschluss bei folgenden Geräten denkbar: Bildschirm Computer Datenstick Drucker DVD-Player externe Festplatte Fernseher Kamera Kopfhörer Laptop Lautsprecher Maus Plattenspieler Projektor Smartphone Spielekonsole Tablet Tastatur USB-Ports erfüllen hier die unterschiedlichsten Funktionen und können neben einer Verwendung als Datenschnittstelle für Bild oder Ton auch als Eingang für Ladekabel und Akkus oder Steckplatz für externe Datenträger dienen. Je nach Größe des Geräts sind dabei auch die USB-Steckplätze in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Neben dem allgemein gebräuchlichen USB-A Stecker mit seinem rechteckigen Steckplatz gibt es hier beispielsweise noch einen eher quadratischen USB-B Stecker, wie er gerne für Drucker oder visuelle Hardware (z.B. Fernseher und Bildschirme) verwendet wird. Für kleinere Geräte wie Smartphones oder Tablets nutzen Hersteller zudem in der Regel USB-Steckplätze im Miniformat. USB-Mini-A und USB-Micro-B sind hier die gängigsten Varianten. Besonders fortschrittlich ist darüber hinaus der elliptische USB Typ C. Er gehört ebenfalls zu den kleineren USB-Modulen, ist aber deutlich leistungsstärker und kann mehr Datensignale entschlüsseln, darunter auch HDMI. Es gibt also für jeden Zweck den richtigen USB-Port, was die Verbindungsart sehr vielseitig macht. Besonders interessant sind die Ports hier auch als Adapter-Ersatz. Beispielsweise kann man zahlreiche USB-Kopfhörer dank entsprechenden Schnittstellen auch an Smartphones anschließen, die keinen Standardausgang für Kopfhörer besitzen. Auf Vergleich.org lassen sich passende Geräte in diesem Bereich finden. Tipp: Selbst kabellose Verbindungen werden mit USB leicht realisiert und erlauben so zum Beispiel das Nutzen einer PC-Maus oder Tastatur ohne Kabel. Gerade Gamer schätzen diese USB-Optionen, da sie so nicht nur vor dem Bildschirm, sondern auch gemütlich von der Couch aus am Flatscreen spielen können, ohne dabei über lästige Anschlusskabel zu stolpern. Wo liegen die Vorteile von USB-Kabellösungen? USB-Kabel gehören heute zu den leistungsstärksten Kabelverbindungen überhaupt. Sie erlauben dem Nutzer eine störungsfreie Verbindung und schaffen Übertragungsraten von über 450 Mbit pro Sekunde. Sowohl die Übertragung von Dokumenten als auch von Audio- und Videodateien klappt so oftmals schon in weniger als einer Minute. Darüber hinaus lässt sich eine Datenverbindung dank USB-Ports auch sehr schnell einrichten. Man muss lediglich die beiden Endgeräte über ein entsprechendes USB-Label miteinander verbinden und schon kann es losgehen mit der Datenübertragung. Wie viele USB-Steckplätze ein Gerät aufweist, hängt meist von der Gerätegröße ab. Smartphones und Tablets kommen in der Regel mit nur einem Mini- bzw. Micro-Steckplatz aus, wobei passende Kabel mit einer Mini- und einer Standard-USB-Endung eine komplikationsfreie Verbindung mit dem PC oder einem Ladestecker ermöglichen. Ähnlich sieht es bei PC-Mäusen und Kopfhörern aus, die heutzutage dank USB oftmals gar keine externe Stromversorgung mehr benötigen. Es reicht, die Hardware über ein USB-Kabel mit dem PC oder Smartphone zu verbinden, um sie an den Stromkreislauf beider Geräte anzuschließen. Zumindest Computer lassen sich so auch als alternative Ladestation für Mäuse, Headsets, Keyboards und Smartphone nutzen. PCs, Laptops und auch viele Hi-Fi Geräte wie Fernseher oder Stereoanlagen haben dagegen deutlich mehr USB-Steckplätze. Vier bis sechs Ports in unterschiedlichen Typgrößen sind hier keine Seltenheit, sodass sich die Endgeräte sehr vielseitig als Schnittstelle für mehrere externe USB-Geräte nutzen lassen. Besonders praktisch sind USB-Kabel mit unterschiedlichen Steckergrößen diesbezüglich auch zur Einrichtung komplexer Hi-Fi- und Computer-Setups. Seien es nun Verbindungen zwischen Prozessor, TV-Gerät und Stereoanlage oder Datenübertragungen zwischen Computer, Smartphones und Datensticks – der USB-Port lässt vieles zu und trägt so aktiv zum reibungslosen Ablauf im Heimkino oder Home Office bei. Wie lässt sich USB kabellos nutzen? Für die kabellose Nutzung von USB gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einerseits sind kleinere Module wie Datensticks direkt mit einem USB-Stecker ausgestattet und können dadurch ohne Kabelverbindung direkt in den Laptop oder Computer eingesteckt werden. Auf dieselbe Weise funktionieren auch sogenannte TV-Sticks. Die tragbaren Mediatheken sind heute für das Heimkino unerlässlich und erlauben durch das einfache Einstecken in einen passenden TV-USB-Port den Zugriff auf das komplette Film-, Serien- und Doku-Archiv des Anbieters. Das alles ganz ohne Kabel und Adapter. Mit Adapter muss hingegen Wireless USB auskommen. Wahlweise gibt es auch komplette USB-Hubs mit mehreren Adapter-Steckplätzen. Die Adapter sind kaum größer als eine Münze und praktisch auf den USB-Endstecker reduziert. Nach dem Einstecken des Adapters in den USB-Port gelangen die Daten dann mittels Funksignals von einem Gerät zum anderen. So ist es beispielsweise möglich, eine USB-Tastatur oder -Maus ohne Kabel mit dem PC oder Laptop zu verbinden. Auch viele Headsets lassen sich inzwischen dank USB-Adapter kabellos nutzen. Einzig zum Aufladen der Hardware ist nach wie vor ein Ladekabel notwendig. Die Geräte verfügen meist über wiederaufladbare Batterien, wobei das Funksignal bei niedrigem Akku häufig schlechter wird. Es ist also wichtig, Geräte, die mit Wireless USB verwendet werden, vor der Nutzung immer ausreichend aufzuladen. Abbildung 2: Je nach Endgerät können Adapter wichtig werden. Bildquelle: @ Yogas Design / Unsplash.com   Fazit USB ist die moderne Anschlusslösung für PC- und Hi-Fi-Setups. Dank unterschiedlicher Steckervarianten funktioniert die Verbindung zwischen großen und kleinen USB-Geräten reibungslos und selbst kabellose Verbindungen lassen sich dank USB-Adaptern unkompliziert realisieren. Gerade bei kleineren Hardwaregeräten wie Kopfhörern, Smartphones, Mäusen oder Keyboards sind USB-Kabel außerdem ideal zur Stromversorgung. Die muss heutzutage gar nicht mehr zwingend über die Steckdose erfolgen, sondern kann dank USB-Verbindung zum PC auch größere Endgeräte als Stromquelle nutzen. Kurzum, USB-Verbindungen sind in Sachen Energie- und Datenverbindung die Universallösung für jeden Zweck.

Gegenkultur – Entdigitalisierungsbewegungen nehmen Fahrt auf

Do, 03/25/2021 - 12:52
Der Digitalisierung kritisch bis ablehnend gegenüber zu stehen ist so alt wie die Digitalisierung selbst. Doch wo es sich in früheren Jahren nur um einzelne Personen und kleine Gruppen handelte, lässt sich mittlerweile von einem unübersehbar starken Trend sprechen. adobe.stock / Mirko Vitali   “Designed to be used as little as possible” – gemacht, um so wenig wie möglich benutzt zu werden. Hinter diesem Satz verbirgt sich nicht etwa Werbung für einen besonders gründlichen Saugroboter oder ein ungemein umweltschonendes Auto. Nein, es ist das Werbeversprechen des Light Phone. Ein mittlerweile in zweiter Generation erhältliches Handy, das für sich in Anspruch nimmt, die Antithese zu allem zu sein, was wir mit Smartphones verbinden – mit E-Ink-Screen und einem Funktionsumfang, der sich auf Telefonie, SMS, Musikspieler, Wecker und Taschenrechner beschränkt, nachdem das erste Modell sogar nur telefonieren konnte. Es wäre leicht, ein derartiges Gerät als vernachlässigbare Randerscheinung der Digitalisierung zu sehen. Allerdings ginge dies an der Realität vorbei. Das zweite Light Phone erreichte nicht nur einfach sein Finanzierungsziel bei Indiegogo, sondern es wurde deutlich mehr als das Doppelte der anvisierten 1,5 Millionen Dollar eingenommen. Trotz des Preises von 350 Dollar, für den es auch ein mehr als gut ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone gibt, wurden binnen kurzer Zeit mehrere zehntausend Einheiten verkauft – mehr als passabel für ein Unternehmen, das nach wie vor ein kleines Startup ist. Ein Einzelfall, weil das Gerät so unkonventionell aus dem randlosen Einheitsbrei der Smartphones herausragt? Nein, denn das Light Phone zeigt vor allem, wie weit sich die für viele Jahre tatsächlich vernachlässigbare Gegenkultur der Entdigitalisierung längst entwickelt hat.  Dafür gibt es ebenso mehrere Gründe wie Ausprägungen. Entdigitalisierung: Ein Überblic adobe.stock / Photocreatif   Was bedeutet Entdigitalisierung? Vor allem bedeutet es nicht, grundsätzlich jeder Form von Digitalisierung ablehnend gegenüber zu stehen. Es umfasst auch nicht Trends wie Digital Detox, bei denen es doch allzu oft nur darum geht, sich darauf zu freuen, seine digitalen Lebensinhalte nach einer selbstauferlegten Zwangspause wieder wie gehabt zu nutzen. Nein, Entdigitalisierung bzw. Reanalogisierung ist ein Trend, der sich 1:1 mit dem gestiegenen Bewusstsein für regionale und saisonale Lebensmittel, für Bio-Produkte und Ähnliches vergleichen lässt. Kein maximaler Verzicht, sondern eine bewusstere Nutzung. Digitalisierung ja, unhinterfragtes Verlagern sämtlicher Lebensinhalte in den digitalen Raum nein. Damit lässt sich die Entdigitalisierung auch deutlich von echter Digitalisierungsgegnerschaft abgrenzen. Dieser Lebensstil hat tatsächlich möglichst wenige digitale Inhalte zum Ziel – und verursacht dementsprechend auch viele Schwierigkeiten im Alltag. Um abermals das Beispiel mit der Ernährung heranzuziehen, wären folgende Erklärungsansätze möglich: Entdigitalisierung/Reanalogisierung entspricht einem normalen Supermarktkunden, der sich nur wenig in seiner generellen Nutzung einschränkt, aber bei jedem Produkt auf die Herkunft achtet, auf Abwesenheit von Geschmacksverstärkern, auf biologisch-kontrollierte Herstellungsbedingungen und dergleichen und der deshalb an manchen Stellen Verzicht übt. Digitalisierungsgegnerschaft wäre hingegen mit einem Verbraucher vergleichbar, der keinerlei Convenience-Food kauft, auf sämtliche tierischen Inhaltsstoffe verzichtet, kategorisch keine an das Original erinnernden Ersatzprodukte erwirbt und möglichst vieles zuhause selbst anbaut. Also eine Person, die ein sehr konsequentes, aber dadurch stark reduziertes Konsumverhalten an den Tag legt. Natürlich gibt es nicht „den“ Reanalogisierenden. Auch diese Szene ist enorm heterogen. Allen Involvierten ist jedoch gemein, dass sie Digitaltechniken insgesamt kritischer sehen und entsprechend handeln. Entdigitalisierung: Die Gründe dahinter Ein Trend mit Ansage Digitalisierung hat unbestreitbare Vorteile ins Feld zu führen. Allerdings kann Digitalisierung auch nicht verhehlen, es an vielen Punkten übertrieben zu haben. In diesem Sinne ist Reanalogisierung nur eine Reaktion auf vieles, was in den jüngsten Jahrzehnten geschah. Eine Reaktion darauf, dass beispielsweise… …normale Menschen je nach Altersklasse bis zu 257 Minuten (4,28 Stunden) täglich das Internet nutzen (im Schnitt, wohlgemerkt), wodurch viele andere Tätigkeiten brachliegen; …viele analoge Einkaufsmöglichkeiten unter dem Druck des E-Commerce die Segel streichen mussten; …soziale Netzwerke von digitalen Treffpunkten zu Verursachern von Einsamkeit und zum Quell von Hass und Hetze geworden sind; …Berufe sich immer stärker digitalisieren, sodass die Nutzung der dahinterstehenden Techniken für sehr viele Arbeitnehmer nicht mehr optional ist wodurch der Wunsch entsteht, zumindest in der Freizeit die Wahlfreiheit zu haben; …die Entwicklungszyklen digitaler Hardware (speziell Smartphones) weiterhin rasant sind, obwohl die Leistungszuwächse vielen Verbrauchern keinen echten Mehrwert bieten, stattdessen jedoch für steigende Mengen E-Waste sorgen; …Digitale Kommunikation zu vielfältig und allgegenwärtig geworden ist, sodass ein Gefühl entsteht, der dauernden Erreichbarkeit kaum entrinnen zu können; …Digitaltechnik immer häufiger missbräuchlich genutzt wird. Sei es zur Überwachung, aber auch als Weg und Einfallstor von Kriminellen; …die Welt immer stärker von einigen wenigen Tech-Giganten beherrscht wird, deren Macht so groß ist, wie noch nie zuvor in der Geschichte der Industrialisierung. …die gesamte Branche immer wieder von Skandalen erschüttert wird – etwa die Aufdeckung, dass bei vielen digitalen Assistenten Menschen mithörten. …sich Digitaltechnik in vielerlei Hinsicht vom positiven Helfer zu einem Zwang entwickelt hat, der vielfach keine Alternative mehr zulässt. Typische Anhänger der Entdigitalisierung möchten kein gänzlich durchdigitalisiertes Smart Home; möchten nicht alles im Netz bestellen, dauernd das neueste Handy besitzen oder zwischen Autoversicherung und Zwischenmenschlichem alles nur noch auf digitalem Weg erledigen. Solche Menschen erkennen zwar den Nutzen der Digitalisierung, aber sie prüfen bei allem, ob sie ihnen persönlich tatsächlich nützt oder ob es sich nur um eine Digitalisierung um der Digitalisierung Willen handelt. Und sie hinterfragen das branchenübliche, grundsätzlich positive Versprechen der Digitalisierung äußerst kritisch.   Berechtigte Sorgen vor zu großer Transparenz Wohl jeder Leser dürfte zumindest schon einmal davon gelesen haben: Jemand unterhält sich über irgendein konkretes Thema. Kurz darauf wird in Apps und im Browser zum Gesprächsthema passende Werbung gezeigt. Stichhaltige Beweise, dass es sich dabei nicht nur um Zufälle handelt, gibt es zwar nicht. Aber allein die Häufigkeit derartiger Zufälle sowie verdächtige Indizien lassen von einer durchaus berechtigten Sorge sprechen. Hier zeigt sich, dass Digitaltechnik längst für die meisten Verbraucher zu kompliziert geworden ist, als dass sie sie noch völlig (oder auch nur ansatzweise) verstehen könnten. Zumal viele Unternehmen nicht eben dazu beitragen, für mehr Offenheit zu sorgen. Wem gehören eigentlich die Fotos, die man in sein Social-Media-Profil hochlädt? Warum genau warnen Datenschützer vor Cookies? Welche Rechte hat man, wenn das eigene Smartphone entwendet wurde und somit plötzlich das gesamte Leben in den Händen eines Kriminellen […]

Datenschutz in Deutschland: Übertrieben oder sinnvoll?

Do, 03/25/2021 - 12:33
Der Datenschutz ist wohl spätestens seit der Pandemieverfolgung in aller Munde. Deutschland, aber auch die EU, haben eine recht stringente Datenschutzverordnung, die ihre Vorteile und Sicherheiten bietet, aber durchaus teilweise an ihre Grenzen stößt. Aber welche Vorteile bietet der Datenschutz allgemein und in welchen Bereichen zeigen sich die Nachteile auf? Abbildung 1: Datenschutz ist im Alltag sehr wichtig, um das Selbstbestimmungsrecht der Bürger aufrechterhalten zu können – doch es gibt auch Grenzen. Bildquelle: @ Lukas Blazek / Unsplash.com   Wie lässt sich der eigene Datenschutz online verbessern? Ein Großteil der Bürger nimmt es mit dem eigenen Datenschutz nicht allzu ernst. Wer nun vehement mit dem Kopf schüttelt, der muss nur an die letzte Cookie-Richtlinie denken, die eingeblendet wurde. Die meisten lesen sich diese niemals durch, sondern klicken einfach auf ›fortfahren‹. Korrekt ausgeführter Datenschutz ist anstrengend und macht im Alltag relativ wenig Freude. Das heißt aber nicht, dass mit einem simplen Mittel zumindest ein erhöhter Schutz ohne Aufwand betrieben werden kann: mit einem VPN. Warum? – Am Anfang steht die Frage: Was ist VPN? Das VPN verschlüsselt die Daten und stellt sicher, dass diese nicht mehr einer Person zugeordnet werden können. Zugleich teilen sich User eine IP-Adresse und können auch noch wählen, in welchem virtuellen Land sie aktuell weilen. Nutzung – VPN gibt es für den Router, als Onlinelösung und als Programm. Wer mehrere Geräte benutzt und sich auch außerhalb des heimischen WLAN aufhält, der sollte auf die Onlinelösung setzen, da diese gezielt angestellt wird. Kosten – oftmals sind VPN schon in Virenschutzlösungen integriert. Die reinen Onlinelösungen sind sehr kostengünstig, wobei es natürlich immer auf die Art der Nutzung und die Masse der Nutzung ankommt. Wer gleich mehrere Geräte schützen möchte oder einen entsprechenden Router kauft, der muss mit höheren Kosten rechnen. Vorteile des Datenschutzes Grundsätzlich liegen sie klar auf der Hand. Der Datenschutz schützt die Daten des einzelnen Bürgers und verhindert, dass dessen Tun bis ins kleinste Detail teils ohne sein Wissen publik wird. Das ist in vielen Lebensbereichen wichtig: Bankgeschäfte – ohne Datenschutz könnte praktisch jeder erfahren, wie, wann und was ein Verbraucher online bei seiner Bank in Auftrag gibt. Das schließt ebenso Einkäufe mit ein, denn ohne die Datenschutzrichtlinien wäre es möglich, dass völlig Unbeteiligte beispielsweise erfahren, dass Person X am Tag Y um 15:27 Uhr Blumen in Geschäft Z kaufte. Was auf den ersten Blick nicht fatal wirkt, könnte sich künftig nachteilig auswirken. Person X will garantiert nicht, dass der eigene Ehepartner erfährt, dass diese Blumen für den oder die Geliebten waren. Nachverfolgung – der Datenschutz deckt durchaus nicht allein die Onlinenachverfolgung ab, sondern auch die Verfolgung im öffentlichen Raum. Ohne das Datenschutzgesetz könnten die Straßen voller Kameras sein und jede Bewegung einer jeden Person wäre nachvollziehbar. Online schützt der Datenschutz vor der generellen Nachverfolgung und stellt quasi die virtuelle Bewegungsfreiheit sicher. Datennutzung – natürlich hilft der Datenschutz auch zu verhindern, dass persönliche Daten von Bürgern genutzt oder ausgewertet werden dürfen. Völlig ohne Datenschutz wäre es sonst denkbar, dass derjenige, der sich auf eigene Kosten in der Apotheke freiverkäufliche Medikamente erhält, künftig bei der Krankenkasse als ›erkältungsanfällig‹ oder ›braucht Venen- oder Muskelsalbe‹ gelistet wäre. Ganz ohne Datenschutz wäre es zudem möglich, dass das eigene Auto das Fahrverhalten direkt an Behörden und Versicherungen weitergibt – ungefiltert. Datenschutz an sich ist also durchaus sinnvoll und wichtig. Problematisch wird es nur, wenn aus dem Merksatz »form follows function« eine massive Nutzungseinschränkung wegen des Datenschutzes wird. Die Nachteile Ein Nachteil hat praktisch jeder in der Geldbörse: die Gesundheitskarte. Einst wurden die alten Krankenkassenkarten gegen die Gesundheitskarte ausgetauscht. Die Versprechen waren groß, doch was ist geschehen? Keine Nutzbarkeit – die alte Gesundheitskarte ist aufgrund des Datenschutzes zu einer normalen Krankenkassenkarte geworden, die praktisch den Nutzen einer Punktekarte hat. Wo eigentlich wichtige Patientendaten drauf gespeichert werden sollten, damit die Abstimmung zwischen Ärzten verschiedener Fachrichtungen besser und komplikationslos funktioniert, gilt heute: Die Karte wird gescannt, der Patient erhält die Überweisung zum Facharzt, sucht diesen auf, im Nachgang werden die Unterlagen beim Hausarzt angefordert, während der Patient die Unterlagen vom Facharzt wiederum dem Hausarzt überreichen muss. Das Problem: Trotz der Idee zur Gesundheitskarte wurde kein gängiges Backend geschaffen, welches es erlaubt, Patientendaten sauber und gesichert so zu speichern, dass genehmigte Zugriffe von anderen Ärzten erfolgen können. Mitunter ist das ein echtes Problem: Ein Unfallopfer mit schweren Verletzungen kann eventuell nicht mitteilen, welche Vorerkrankungen vorliegen oder welche Medikamente notwendig sind. Die Gesundheitskarte gibt diese Informationen auch nicht, sodass erst auf, hoffentlich vorhandene, Angehörige gewartet werden muss. Die neue eGK erlaubt den mobilen Datenabruf nicht – Notfallsanitäter könnten vor Ort also gar nicht mobil die Daten des vor ihnen liegenden Patienten prüfen. Pandemieverfolgung – es sind nicht die Worte der Skeptiker, sondern mittlerweile die von Experten und Bevölkerung zugleich: Die Corona-App ist das Paradebeispiel für zu viel Datenschutz an den falschen Stellen. Einst sollte sie die Kontaktverfolgung erleichtern, doch zeigte sie nie an, wo überhaupt ein Kontakt stattgefunden hat. Weitere Nutzen wurden nie integriert. Statt mit schriftlichen Nachverfolgungslisten in Restaurants zu arbeiten, hätte die App mit einem ›Lieferando zum Einchecken‹ gepaart werden können. Jeder Bürger hätte sich über sein Eincheckprofil im Restaurant angemeldet und wäre somit nachverfolgbar gewesen, wenn ein Corona-Ausbruch dort festgestellt worden wäre. Doch entspricht dies nicht dem Datenschutz. Verbrechensverfolgung – der Datenschutz hilft auch denjenigen, die wohl – im Sinne der meisten Menschen – keiner entsprechenden Hilfe bedürfen: Pädophilen. Unter dem Deckmantel des Datenschutzes können auch sie quasi mühelos entsprechende Fotos und Videos laden oder verbreiten. Dasselbe gilt natürlich für Betrüger, Abzocker und teilweise gar Einbrecher. Der Datenschutz ist grundsätzlich eine positive Errungenschaft und an sich kein Problem. Es muss nur noch eine Möglichkeit gefunden werden, seine positiven Seiten mit dem echten Nutzen zu verbinden. Natürlich muss eine Patientendatei hervorragend geschützt und gesichert werden, dennoch sollten Ärzte über die Gesundheitskarte natürlich darauf zurückgreifen können. Machen sie dies, wurden sie vom Patienten ohnehin schon dazu beauftragt, denn er hat den Arzt mit der Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit beauftragt. Abbildung 2: Mit einem VPN lässt sich der persönliche Datenschutz auf Wunsch deutlich erhöhen. Bildquelle: @ […]